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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Baden e.V. - Bezirk Bodensee-Konstanz - DLRG - Dettingen-Dingelsdorf

Rafting auf dem Inn

Als Dankeschön für die Hilfe unserer aktiven Mitglieder beim letztjährigen Hochwasser in Wallhausen genehmigte sich unsere DLRG-Gruppe ein Hüttenwochenende der besonderen Art: Raften auf dem Inn. 12 aktive Mitglieder fuhren mit 2 DLRG Bussen zur Hütte des ÖRK Innsbruck. Als wir nach vier Stunden Fahrt in der Stadt Innsbruck ankamen, staunten manche nicht schlecht, als wir auf einem Parkplatz vor dem Waldrand stehen blieben und das Gepäck ausluden. Von hier aus ging es dann, voll bepackt mit den Essensvorräten und dem Reisegepäck, über Stock und Stein zu Fuß weiter. Nach einer knappen viertel Stunde durch den dunklen Wald waren wir an der Hütte. Total abgelegen und mitten im Wald bezogen wir nun unsere Zimmer. Nach dem Abendessen ging es bei manchen auch nicht mehr allzu lang bis sie tot müde und erschöpft ins Bett flogen. Es sollten ja alle am anderen Morgen fit für die bevorstehende Raftingtour sein. So war es dann auch. Nach gemeinsamem Frühstück sind wir in Richtung Startplatz im Ötztal gefahren. Neugierig und noch mit kühnen Sprüchen näherten wir uns dem Ausgangspunkt der Raftingtour. Nach Übergabe der Neoprenanzüge und Schwimmwesten fuhren wir wieder ein Stück Inn aufwärts, wo wir dann die Boote ans Wasser trugen. Nach einer kurzen Einweisung in die Rudertechnik und das Verhalten im Notfall ging es dann endlich los. Die Wellen auf dem Inn waren teilweise ziemlich heftig, so stark, daß einige von uns, teils gewollt, teils ungewollt, auch mal Bekanntschaft mit dem Wasser machten. Wer nach ein paar sehr starken Wellen und Sprung von einem Fels in die Fluten immer noch nicht genug bekommen konnte, durfte am Ende der Tour noch von einer ca. 12 Meter hohen Brücke ein letztes mal in die reißenden Wellen Springen. Natürlich alles unter fachmännischer Aufsicht der mit Wurfseil ausgerüsteten Bootsführer am Ufer. Trotz dieser Anstrengung gab es am Abend nach dem Abendessen noch ein paar gesellige Stunden vor dem hauseigenen, im freien stehenden Kaminofen. Nachdem wir am Sonntag noch eine bereits vor einigen Wochen abgegangene Lawine aus der Nähe besichtigt hatten, waren alle froh nach einer ziemlich langen Autofahrt wieder zu Hause zu sein. Eines ist auf jeden Fall sicher: Das war bestimmt nicht unser letztes Erlebniswochenende in Innsbruck !

<font size="3">Marc Heintz</font>