Eiswache am Gnadensee
Am Samstag, den 17. Januar 2009 unterstützten wir mit 8 Mitgliedern unsere Nachbarortsgruppe Allensbach bei der Eiswache auf dem Gnadensee.
Nachdem in den letzten Wochen der Gnadensee zuerst zwischen Hegne und der Reichenau und dann im Laufe der letzten Woche auch vor Allensbach sehr weit zugefroren war, waren die doch eher wieder milderen Temperaturen um die Null Grad in den letzten zwei Tagen etwas riskant für die meist ca. 7-10 cm dicke Eisschicht. Zusätzlicher Schnee vor 4 Tagen bildete eine Schicht auf dem Eis.
Da für das Wochenende wieder mit sehr viel Besuchern gerechnet wurde, konnte die Eiswache dann nicht alleine von Allensbach übernommen werden, sie wurden unterstützt durch uns, Bodman und Konstanz. Die Ortsgruppe Radolfzell war in Markelfingen vor Ort.
Mit großer Begeisterung und auch etwas gespannt, begaben wir uns also gegen 13.30 Uhr bei noch leicht bedecktem Himmel nach Allensbach. Nach kurzer Lagebesprechung über mögliche Eislöcher, die zum Beispiel durch warme Unterspülungen zustande kommen und auf einer "historischen Eiskarte" zu sehen sind, wurden drei Streifen vom Strandbad Allensbach aus mit Funkgerät, Wurfleine und Eisschrauben ausgerüstet auf das Eis geschickt. Eine Streife lief Richtung Allensbach/Hafen, eine Richtung Hegne und die dritte untersuchte das Eis Richtung Reichenau. Hier war zu erwarten, dass der direkte Weg auf die Reichenau nicht sehr ungefährlich ist. Es gab einige Stellen, an denen durch die doch sehr schöne Mittagssonne der Schnee getaut war und das Eis von oben her anfing zu schmelzen. Die halbe Strecke Richtung Reichenau war begehbar, doch hier fingen dann die Gefahrenstellen an. Nach Hegne konnte man an einigen Stellen nur sehr nah am Ufer laufen, denn auch hier gab es einige gefährliche Stellen. Zwischen Hegne und der Reichenau war wohl den ganzen Tag über der größte Besucherandrang und gegen Nachmittag gab es dann über die ganze Eisschicht verteilt leichte Risse im Eis. Diese Risse, durch die teilweise auch schon Wasser durchkam, können vor allem entstehen, wenn der Pegel des Sees sinkt. Das Wasser unter der Eisschicht wird weniger und die Spannung, die das Eis eigentlich bräuchte, fehlt.
Um 17 Uhr hieß es für uns dann langsam Feierabend machen. Die Besucher gingen bald nach Hause und wir konnten einen sehr schönen Sonnenuntergang beobachten, also mal wieder genießen, wie schön es bei uns doch ist!
Ein gemütlicher Abend in unserer Unterkunft in Wallhausen beendete die erste Eiswache der Orstgruppe Dettingen-Dingelsdorf.
Eine kleine Anmerkung zum Schmunzeln: Falls der Überlinger See mal zufrieren sollte :-), bekommen wir auch Unterstützung von Allensbach, weil dann ist das Eis auf dem Gnadensee auf jeden Fall sicher!
Auch am Sonntag, den 18. Januar halfen nochmals 4 Mitglieder in Allensbach aus.
Christiane
Aktualisiert:
Auch am Sonntag, den 1. Februar waren 5 Mitglieder in Hegne bei der vom Bezirk organisierten Eiswache tätig.










