Geschichte der DLRG Dettingen-Dingelsdorf
Die DLRG wurde am 19. 10. 1913 in Leipzig gegründet. Anlaß war ein schwerer Unfall auf Rügen im Jahr 1912, als beim Einsturz eines Landungsstegs viele Menschen ertranken, weil sie nicht schwimmen und die Passanten nicht retten konnten.
Daraus wuchs die Grundidee der DLRG: Schwimmen lernen, Retten lernen. Allein von 1950 bis 1980 retteten Helfer der DLRG fast 50000 Menschen vor dem Ertrinkungstod. Heute ist die DLRG die weltweit größte Wasserrettungsorganisation. Sie ist führend in den Weltverbänden der Wasserrettung. Als eine der großen Hilfsorganisationen in Deutschland kamen einige Aufgaben zu den ursprünglichen Zielen Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung hinzu.
Die DLRG in Dettingen
Die DLRG im Konstanzer Vorort Dettingen begann ihre Arbeit 1972, als ein Stützpunkt der Gruppe Konstanz gegründet wurde und mit einfachen Mitteln die Sicherheit der Badegäste im Strandbad der Gemeinde zu verbessern suchte. Der Stützpunkt vergrößerte sich rasch und konnte schon schnell eine fast permanente Bewachung des Bades übernehmen.
Mit Indienststellung des ersten sturmtauglichen Rettungsbootes in Konstanz nahmen die Rettungsschwimmer auch am Bootsdienst der Muttergruppe teil. 1993 wurde in dem inzwischen eingemeindeten Stadtteil Dettingen-Wallhausen eine selbständige DLRG-Gruppe gegründet. Sie betreut neben dem See in Wallhausen auch den Strand des Nachbarortes Dingelsdorf und baute dort eine Rettungswache auf. Aus Spendenmitteln wurde zudem ein kleines, schnelles Rettungsboot beschafft, um den Wasserrettungsdienst im Überlingersee zu verbessern, da speziell im Bereich Wallhausen viele Taucher und Surfer ihrem Hobby nachgehen.
Die Gruppe zählt mittlerweile über 100 Mitglieder. Die meißten davon sind aktive Rettungsschwimmer, viele haben Zusatzqualifikationen als Bootsführer, Sanitäter, Funker, etc.
Im Jahr 2008 erhielt unsere Ortsgruppe ein aus Landesmitteln und Spenden finanziertes neues Motorrettungsboot mit dem wir nun 24 Stunden voll einsatzbereit sind.
